Guest User
January 18, 2025
Als langjähriger Gast der Traube überwiegt mittlerweile beim Besuch große Frustration. Es wird gespart am Gast an allen Ecken und Enden (außer am Übernachtungspreis) und man erwartet hinter jeder Ecke einen kleinen Controller, der nach weiteren Einsparpotentialen sucht, seinen sie auch noch so klein. Dieses Haus war vor 10 - 15 Jahren die absolute nationale Spitze, was den Service am Gast betrifft; da wurde einem jeder Wunsch von den Lippen abgelesen, noch bevor man ihn geäußert hatte. Heute hingegen muss man qualifiziertes Personal mit Gastronomieerfahrung in der Traube an vielen Stellen suchen, sei es beim Frühstück, an den nicht mehr durchgängig besetzten Rezeptionen oder in der Bar, wo Auszubildende den Karren an die Wand fahren, in dem sie in den Cocktails Alkohol durch Crush Eis ersetzen; wer sich an Herrn Stöhr erinnert, dem kommen jetzt die Tränen; überraschenderweise sind dann abends auch kaum noch Gäste dort. Die Handtücher und Bademäntel sind vom häufigen Waschen verschlissen, die ehemals hervorragenden Beautyprodukte in den Bädern wurden durch Billigprodukte ausgetauscht. Das Preisniveau für die Übernachtungen ist unverändert hoch, der Gegenwert, für den man früher gerne zahlte, ist leider massiv gesunken. Größere Teile des Personals haben Verständnisprobleme mit der deutschen Sprache. Da kann dann auch die weiterhin angenehme und regelmäßige Ansprache des Gasts durch die Inhaberfamilie kaum noch was rausreißen. Was gibt es Positives zu berichten? Die Qualität der Halbpension im Restaurant Silberberg und des Frühstücks ist weiterhin Spitze, auch wenn man öfters mal etwas länger auf das Personal am Tisch warten muss, um seine Wünsche loszuwerden. Die kürzlich vergebenen 3 Michelin-Sterne für die Hotelleistung waren für uns nicht nachvollziehbar.
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